Strahlendosisrechner

Ermitteln Sie ihre persönliche jährliche Strahlendosis!

Zur Abschätzung Ihrer persönlichen jährlichen Strahlendosis klicken Sie bitte die zutreffenden Kästchen an oder geben die für Sie zutreffenden Zahlenwerte ein. Anschließend klicken Sie den „Rechne“- Knopf. Der ermittelte Dosiswert hat informellen Charakter. Insbesondere die Dosiswerte durch Radon in Häusern und durch medizinische Untersuchungen können erheblichen individuellen Schwankunken unterliegen. Die Dosisermittlung berücksichtigt automatisch die Dosisbeiträge durch die Kernwaffentests und den Tschernobyl-Unfall.

Quelle des Tests: Informationskreis KernEnergie ( www.kernenergie.de).

Bitte beachten Sie unsere wichtigen Rechtlichen Hinweise zu diesem Fragebogen!


Bitte jeweils zutreffendes ankreuzen

Teil 1: Kosmische Strahlung

Teil 2: Natürliche Radioaktivität in unserer Umwelt

Teil 3: Lebensstil

Teil 4: Röntgenuntersuchungen

Weiss nicht genau (daher Durchschnittswert) (2 mSv/a)
Bauchraum (18 mSv/a)
Kopf (3 mSv/a)
Wirbelsäule (6 mSv/a)
Darm (14 mSv/a)
Harntrakt (5 mSv/a)
Magen (9 mSv/a)
Brustkorb (0.04 mSv/a)
Gliedmaßen (0.05 mSv/a)
Mammographie (0.5 mSv/a)
Zahn (0.01 mSv/a)
Weiss nicht genau (daher Durchschnittswert) (2.9 mSv/a)
Gehirn (Tc-99m) (6.5 mSv/a)
Herz (Tl-201) (17 mSv/a)
Niere (Tc-99m) (0.65 mSv/a)
Schilddrüse (Tc-99m) (0.6 mSv/a)
Ich verwende Gasleuchten beim Camping. (0.00005 mSv/a)
Ich schaue Fernsehen. (0.003 mSv/a)
Ich teile das Bett mit jemandem. (0.0005 mSv/a)
Ich lebe weniger als 10 km von einem Kernkraftwerk entfernt. (0.001 mSv/a)
Ich lebe weniger als 10 km von einem Kohlekraftwerk entfernt. (0.001 mSv/a)

  

Ihr Ergebnis:


Erläuterungen

Was ist ein "Millisievert?"

Das Millisievert (abgekürzt "mSv") ist eine Maßeinheit die verwendet wird um den Effekt von Strahlung auf den menschlichen Körper zu erfassen. Es gibt mehrere Arten von Strahlung, und das "mSv" berücksichtigt die Unterschiede der verschiedenen Formen der Strahlung.

Warum spielt die Höhe über dem Meer eine Rolle?

Menschen in hochgelegenen Orten sind einer größeren kosmischen Strahlung ausgesetzt als die in tiefer gelegenen Orten. Die kosmische Strahlung ist Energie die von der Sonne und aus dem Weltraum kommt. In grösserer Höhe ist die Atmosphäre dünner und verhindert somit weniger Strahlung. Zu Fliegen bedeutet darum automatisch eine höhere jährliche Strahlendosis.

Höhe ausgewählter deutscher Städte in Meter

Berlin 50 mKöln 40 m
Dresden 115 mLeipzig 118 m
Frankfurt a. M. 115 mMünchen 500 m
Hamburg 10 mNürnberg 350 m
Kassel 300 mStuttgart 260 m
Berlin 50 m
Köln 40 m
Dresden 115 m
Leipzig 118 m
Frankfurt a. M. 115 m
München 500 m
Hamburg 10 m
Nürnberg 350 m
Kassel 300 m
Stuttgart 260 m

Warum spielt die Region eine Rolle?

In einigen Regionen Deutschlands, insbesondere in Gegenden mit viel Granit, strahlt das Erdreich mehr als in anderen. Weil die Beschaffenheit des Erdbodens zwischen den verschiedenen Landesteilen variiert, ist es nötig den Ort in dem ein Mensch lebt zu erfassen, ehe man seine jährliche Strahlendosis schätzen kann. Egal wo auf der Welt Sie sich befinden, etwas Strahlung enthält das Erdreich immer.

Welche Rolle spielt das Baumaterial von Häusern?

Alle Materialien sind von Natur aus geringfügig radioaktiv. Stein, Ziegel und Beton sind ein wenig mehr radioaktiv als andere Baumaterialien wie Holz.

Körpereigene Strahlung

Nicht nur Technik und Umwelt verbreiten Strahlung. Als Lebewesen sind wir auch selbst radioaktiv. Das bedeutet, dass wir uns durch unseren täglichen Umgang mit anderen Menschen Strahlung aussetzen, und umgekehrt genauso wir die anderen Menschen unserer Strahlung aussetzen. Das erklärt auch, warum das Teilen des Bettes mit einem anderen Menschen die eigene Strahlendosis erhöht. Die innere Strahlung ist in erster Linie eine radioaktive Form von Kalium (K-40). Kohlenstoff-14 ist ebenfalls von Natur aus in unserem Körper.

Radon

Radon-222 ist ein radioaktives Edelgas mit einer Halbwertszeit von 3,8 Tagen, das praktisch überall in unserer Lebenssphäre vorhanden ist und durch Einatmen eine Strahlenexposition des Atemtraktes verursacht. Radon entsteht aus Uran, das in geringen Konzentrationen in den Böden und Gesteinen der Erdkruste vorhanden ist. Uran wandelt sich durch radioaktiven Zerfall in Radium-226 um, das weiter zu Radon-222 zerfällt. Aufgrund seiner Mobilität kann das Radon- 222 bis in die freie Atmosphäre und in Häuser gelangen. Sowohl in der bodennahen Atmosphäre als auch in Gebäuden ist die Radonkonzentration erheblichen Schwankungen unterworfen, die von der Jahreszeit, der Wetterlage und anderen Bedingungen abhängen. In der bodennahen Atmosphäre wird das Radon rasch verteilt, die Radonkonzentration ist deshalb im Freien wesentlich niedriger als in Gebäuden. In die Gebäude gelangt das Radon im Wesentlichen auf zwei Wegen: aus dem Erdboden durch Risse und Undichtigkeiten im Fundament und aus den Baustoffen, die je nach Material und Herkunft unterschiedliche Konzentrationen an Radium enthalten. In den Wohnungen der Bundesrepublik Deutschland beträgt die Radonkonzentration im Durchschnitt 50 Bq/m3. In wenigen Gebieten Deutschlands, die sich durch besondere geologische Gegebenheiten auszeichnen, können auch höhere Radonkonzentrationen auftreten. In der Raumluft von Gebäuden ist im Durchschnitt etwa fünfmal soviel Radon enthalten wie in der Außenluft. Die mittlere Strahlenexposition durch Radon in Deutschland beträgt 1,1 mSv/Jahr.

Interpretation Ihres Ergebnisses

Die natürliche Strahlendosis beträgt in Deutschland im Mittel 2,1 Millisievert pro Jahr. Davon entfallen allein 1,1 Millisievert pro Jahr auf Radon. Die Dosis zivilisatorisch bedingter Strahlung beträgt im Mittel 2 Millisievert pro Jahr. Diese Dosis wird fast vollständig durch medizinische Behandlung, insbesondere die Röntgendiagnostik, erreicht. Die mittlere effektive Jahresdosis durch ionisierende Strahlung beträgt in Deutschland insgesamt 4.1 Millisievert. Die normale Bandbreite schwankt aufgrund der Lage des Wohnortes (Höhe über dem Meer, Baumaterial des Hauses, Radonanteil in der Luft) zwischen 1 and 6 Millisievert pro Jahr.