Osteopathie

 

Osteopathie ist eine manualmedizinische Methode, die von dem amerikanischen Arzt Dr. Still im Jahre 1874 begründet wurde. Mit sanften Griffen wird die Mobilität aller Körperstrukturen wieder hergestellt. Es handelt sich um eine ganzheitliche Methode, die die Selbstheilung des Körpers anspricht. Zur Diagnose und Therapie bedient sich der Osteopath ausschließlich seiner Hände.

 

Behandlung Osteopathie

 

Man unterscheidet drei Behandlungstechniken.

 

Craniosacrale Techniken - Hier wird der Zusammenhang zwischen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) berücksichtigt.

 

Viscerale Techniken - Behandelt die inneren Organe mit seinen bindegewebigen Hüllen (Faszien).

 

Parietale Techniken - Hier wird der gesamte Bewegungsapparat mit Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenken behandelt.

 

Vorteile

  • Sehr sanfte Techniken
  • beste Verträglichkeit
  • keine unerwünschten Nebenwirkungen
  • oft Sofortwirkung
  • ganzheitsmedizinischer Ansatz

Wir wenden diese Techniken seit 1999 zunehmend an. Immer mehr Krankengymnasten/Physiotherapeuten absolvieren diese Ausbildung.

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Was ist Osteopathie?

(nach dem europäischen Colleg für Osteopathie www.coe-osteopathie.de)

 

Andrew Taylor Still

Der historische Hintergrund

Der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828 - 1917) entwickelte vor über 120 Jahren eine eigene, manuelle Form der Diagnose und Behandlung und nannte sie Osteopathie.

 

Blockaden befreien

Der Osteopath löst und befreit mit seinen geschulten und einfühlsamen Händen Blockaden in allen Systemen des Körpers: dem parietalen, dem viszeralen und dem kraniosakralen System.

 

Mobilitätsstörungen erkennen und behandeln

Die Osteopathie erlaubt, mit den Händen Mobilitätsstörungen, die Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigen, in den verschiedenen Strukturen des Körpers zu erkennen und zu behandeln. Grundlagen der Osteopathie sind genaueste Kenntnisse der Anatomie und Physiologie sowie ein ganzheitliches Körperverständnis.

 

Gesundheit als Gleichgewicht

Die Osteopathie begreift Gesundheit als ein Gleichgewicht aller Systeme des Organismus und strebt danach, dieses Gleichgewicht zu bewahren (Prophylaxe) oder wiederherzustellen (Therapie). Hierzu dienen zahlreiche, manuelle Techniken, die es ermöglichen, die mechanischen, chemischen und energetischen Verhältnisse des Organismus zu untersuchen und positiv zu beeinflussen.

 

Die Selbstheilung unterstützen

Er arbeitet dabei mit den Selbstheilungskräften des Körpers zusammen. Seine Therapie wirkt sanft auf den Körper des Patienten ein und aktiviert dessen Fähigkeit zur Selbstheilung.

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Grundlagen der Osteopathie

(nach www.br-online.de)

 

Der menschliche Organismus bildet eine Einheit: Alle Gewebe im Körper sind in Bewegung und im Idealfall harmonisch miteinander verbunden. Diese lebensnotwendige Mobilität und Harmonie zu bewahren oder wiederherzustellen ist das Ziel der Osteopathie. Osteopathie ist keine Glaubensfrage, sondern eine auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende Behandlungsmethode, die eine genaue Kenntnis der Anatomie, Physiologie und Biochemie voraussetzt.

 

Das A und O sind die Bewegungen - bewusst oder unbewusst

 

Osteopathie Darstellung ModellDer menschliche Körper stimmt alle lebensnotwendigen Funktionen in ständiger Bewegung aufeinander ab - vielmehr, er funktioniert nur deshalb, weil er Bewegungen ausführen kann. Die meisten dieser Bewegungen laufen für uns unbewusst ab: Während man die Bewegungen an Muskeln, Sehnen und Gelenken meist gezielt ausführt, schlägt das Herz unwillkürlich, die Lungen bewegen sich im Atemrhythmus, Blut, Lymphe und Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit fließen in ihren Bahnen, und der Darm führen wellenförmige Bewegungen zur Verdauung aus.

 

Eingeschränkte Bewegung - eingeschränkte Funktion

Werden die Bewegungen einzelner Körperstrukturen eingeschränkt, beeinflusst das deren Funktion. Still, der Begründer der Osteopathie, verglich den menschlichen Körper oft mit einem Fluss: Immer wieder gelangen Zweige und Blätter in den Strom - ein ganz natürlicher Prozess. Wenn sich in dem Fluss aber Hindernisse einbetten, können sich die Blätter und Zweige dort verfangen. Damit ist das Problem - eine Anstauung oder Blockade - vorprogrammiert. Ähnliches passiert im menschlichen Körper. Der natürliche Strom wird durch die eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken, Organen und anderen Strukturen behindert, das Gewebe weniger durchblutet und der Stoffwechsel lokal gestört.

 

Vielfältige Ursachen

Die Ursachen einer eingeschränkten Bewegung können unterschiedlicher Art sein. Eine Verstauchung oder Verrenkung kann zu einer bleibenden Bewegungseinschränkung führen. Aber auch geheilte Entzündungen innerer Organe, Operationsnarben oder bestimmte Lebens- oder Ernährungsgewohnheiten können die Beweglichkeit einschränken.

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Der Körper kann vieles ausgleichen - nicht immer zum Guten

Doch nicht immer signalisiert uns der Körper eine Funktionsstörung durch Schmerzen oder andere Beschwerden. Unser Organismus ist sehr anpassungsfähig und kann manche Störung, wie Fehlhaltungen, Verspannungen oder sogar Verletzungen, oft über lange Zeit ausgleichen. Dabei wird die eingeschränkte Funktion von anderen Körperstrukturen übernommen. Die Funktionsstörungen verlagern sich, wirken sich auf andere Bereiche des Körpers aus. Ist aber die Ausgleichsfähigkeit des Körpers erschöpft, genügt schon ein kleiner physischer oder psychischer Einfluss, um unverhältnismäßig starke Reaktionen hervorzurufen.

 

Was sagt die Schulmedizin dazu?

Die Osteopathie als ganzheitliche Heilmethode kennen noch nicht viele Ärzte - auch wenn die Anzahl ständig steigt. Ein Problem ist der Begriff "Osteopathie" selbst: Er bedeutet in der Schulmedizin "Knochenleiden". Diese Doppeldeutigkeit erleichtert nicht gerade den Einstieg in eine alternative Heilmethode, die den ganzen Menschen behandelt und nicht nur eine bestimmte Krankheit.

 

Da die Osteopathie auf Anatomie und Physiologie aufbaut, findet man viele Übereinstimmungen mit der Schulmedizin. Doch andere osteopathische Grundlagen können Schulärzte nur schwer akzeptieren - zum Beispiel, dass die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit in kleinen pulsierenden Bewegungen am ganzen Körper gespürt und beeinflusst werden kann. Genauso skeptisch wird auch die Palpation (Massage) von inneren Organen angesehen.

 

Wie funktioniert Osteopathie?

Osteopathen arbeitet nur mit ihren Händen: Sie erspüren Strömungen, Bewegungen und Spannungen im Körper, lösen Blockaden in allen Systemen des Körpers und mobilisiert die Selbstheilungskräfte.

 

OsteopathiePatientengespräch und Abtasten des Gewebes

Die Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Gespräch, wobei sowohl die genaue Krankheitsgeschichte des Patienten.

 

Im zweiten Schritt ertasten die Therapeuten vor allem Gewebe mit veränderter Beweglichkeit oder Spannung - auch "Listening" genannt. Die geübten Osteopathen können die minimalsten Bewegungseinschränkungen im Körper fühlen und interpretieren.

 

 

Weitere Informationen unter www.osteopathie.de und www.osteopathie.at.

 

Sollten Sie an weiteren Informationen interessiert sein, sprechen Sie uns an!

 

 

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