FDM = Faszien-Distorsions-Modell (Orthopathie)
Diese Behandlungsmethode unterscheidet sich grundlegend von der Schulmedizin und stellt das subjektive Empfinden des Patienten in den Vordergrund. Motto: Der Patient weiß alles, der Arzt wenig.

Der Patient kann 4 Probleme am Bewegungsapparat haben:
1. Schmerz
2. Bewegungseinschränkung
3. Schwäche
4. Instabilität
Die Ursache dieser Probleme spielt keine Rolle, es kann sich z.B. um einen Knochenbruch, eine Prellung oder Blockade handeln, das Behandlungsprinzip bleibt gleich. Der Patient weiß als einziger genau wo und wie seine Beschwerden sind. Diese beschreibt er in typischer Weise und zeigt sie zuverlässig in der Körpersprache der Schmerzen. Dies erkennt der Arzt und stellt die Diagnose aus einer Auswahl von sechs möglichen sogen. Fasziendistorsionen.
Faszie = Bindegewebsbündel
Distorsion = Verformung oder Verrenkung

Bildquelle: * Mit freundlicher Genehmigung der EFDMA www.fdm-europe.com.
Jeder Muskel und jedes Organ des Körpers gleitet in einer Bindegewebshülle, einer sogen. Faszie. Nach der Vorstellung der Orthopathie erzeugen diese Faszien Schmerzen, wenn sie nicht richtig gleiten durch Verformung oder Verrenkung. Die Behandlung erfolgt durch Rückverformung und Mobilisation.
Für jede Fasziendistorsion gibt es eine Behandlungsmethode, die mit den Händen durchgeführt wird und die Verformung rückgängig macht, wodurch Heilung eintritt.
Die erste Fasziendistorsion ist das sogen. Triggerband. Hierbei handelt es sich um ein aufgerissenes Bindegewebsbündel. Der Patient beschreibt typischerweise hierbei einen ziehenden, brennenden Schmerz und zeigt mit dem Finger eine Linie, auf der er den Schmerz empfindet. Diese Linie entspricht dem verformten Triggerband, das durch eine spezielle Druckbehandlung mit dem Finger geschlossen wird und sofort erhebliche Schmerzverbesserung oder Beschwerdefreiheit bewirkt.
Fünf weitere solcher Fasziendistorsionen können auftreten und werden ebenfalls spezifisch mit den Händen be-hand-elt.
Vollständige Beschwerdefreiheit wird nach 2 bis 5 Behandlungen angestrebt. Die Behandlung erfolgt stets mit den Händen ohne Spritzen oder Tabletten. Einige Techniken sind schmerzhaft, keine sind gefährlich. Manchmal treten "Blaue Flecken" auf.
Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass die Behandlung nach FDM in Deutschland bisher nicht als typische schulmedizinische Methode etabliert ist. Schulmedizinische Alternative ist z.B. die Manuelle Therapie.
Download Patienteninformation Fasziendistorsionsmodell nach Stephen Typaldos D.O.

Weitere Informationen unter www.fdm-europe.com.
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