Knochendichtemessung

Termine können Sie an der Anmeldung in unserer Praxis vereinbaren. Alternativ rufen Sie bitte unter 04261 3040 an. Sie werden durch das Telefonmenü geführt. Es betreut Sie unsere Osteoporoseberaterin Frau J. Koch.

Die Knochendichtemessung ist ein wichtiges Messverfahren zur Feststellung einer Osteoporose, bzw. einer drohenden Osteoporose (siehe auch Osteoporose). Das Verfahren ist schmerzlos und ungefährlich. Stets messen wir an drei Messorten:

  • Lendenwirbelsäule (LWS)
  • Hüfte
  • Unterarm

DXA Verfahren

Sie erhalten drei Ausdrucke. Hier Beispiele:

DXA Auswertung Knochendichtemessung

Der obere Ausdruck zeigt die Knochendichtemessung an der Lendenwirbelsäule.

Links oben das gescannte Bild der LWS.

Links unten graphische Darstellung des Ergebnisses. Ideal ist ein Wert auf dem gelben horizontalen Streifen. Hier liegt der Messwert zu tief (siehe Kreuz im Kreis).

Rechts in der Tabelle „DXA-Ergebniszusammenfassung“ sind die Messdaten jedes Wirbelkörpers und die Standardabweichungen aufgelistet.

Die Ausdrucke unten zeigen Messungen an Hüfte und Unterarm in gleicher Weise.

DXA Auswertung Knochendichtemessung

Weitere Verfahren zur Knochendichtemessung:

Seit vielen Jahren werden Ultraschallverfahren entwickelt, die eine Aussage über Knochendichte und Knochenarchitektur machen sollen.

Mittels Röntgencomputertomographie kann das qCT (= quantitatives Computer-Tomogramm) eingesetzt werden. Ein Wert unter 80mg HA gilt als erniedrigt. Echte Richtwerte sind für diese Methode nicht bekannt, da es keine Reihenmessungen zur Ermittlung eines normalen Durchschnittswertes in der Bevölkerung gibt.

Wann sollte die Knochendichte gemessen werden?

  1. Bei Frauen mit Östrogenmangel als Entscheidungshilfe für Hormongabe nach den Wechseljahren.
  2. Bei Verformungen der Wirbelkörper im Röntgenbild. Das Röntgenbild zeigt aber erst Osteoporoseveränderungen, wenn schon 30% der Knochendichte verloren ist!.
  3. Bei Einnahme folgender Medikamente:
    - Cortison ab 2,5mg/täglich,
    - Benzodiazepine (z.B. Diazepam = Valium),
    - langfristig Heparin,
    - Marcumar,
    - Antiepileptica (z.B. Oxacarbamazepin, Clonazepam, Phenobarbital, Valproinsäure),
    - Thyroxin,
    - Diabetes-Tabletten mit Sulfonylharnstoff, sowie Gliazone (z.B. Avandia, Actos)
  4. Überfunktion der Nebenschilddrüse und anderen Erkrankungen (siehe Kapitel Osteoporose).
  5. Allgemeine vorbeugende Untersuchung zur Abschätzung eines Osteoporoserisikos (Screening).
  6. Zur Kontrolle während einer Behandlung gegen Osteoporose.
  7. Erfassung von Patienten mit raschem Verlust der Knochendichte (Messung im Abstand von 1 Jahr).

KnochendichtemessungPrivate Versicherungen übernehmen diese Kosten der Messung.

Machen Sie unseren Osteoporose-Test.

Weite Informationen hierzu finden Sie auch unter dem Punkt Osteoporose.

Sollten Sie an weiteren Informationen interessiert sein, sprechen Sie uns an!