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A. Ackerhans Krankengymnastin, Sozialpädiatrisches Zentrum, Kiel
Dr. K. Brennecke, Kinderarzt, Werner-Otto-Institut, Hamburg
Dr. W. Coenen, Orthopäde, Institut für Manualmedizin u. Entwicklungstherapie, Villingen
Dr. C Fricke, Kinderarzt Leiter des Werner Otto - Instituts, Hamburg
Dr. J. Gärtner, Orthopäde, Rotenburg
Dr. U. Gröhmann, Orthopäde, Hannover
E, Gross Leitende Krankengymnastin Universitäts- Kinderklinik, Lübeck
Dr. C. Helm, Orthopäde, Kiel
Dr. P, Henning, Orthopäde, Schneverdingen A. Heyer, Orthopäde, Kiel
Dr. U. Kalbe, Kinderarzt, Leiter des Kinderzentrums Pelzerhaken, Neustadt
Dr. A. Kampa-Müller Internistin Preetz
Dr W. Kemlein Orthopäde, Rehazentrum Heikendorf
A. Krüger, Orthopädie-Techniker, Anna-Stift, Hannover
M. Kouppamäki-Herzig, Krankengymnastin, Kiel
K. von Leesen, Orthopädie-Techniker, MDK-Schleswig-Holstein, Lübeck
Dr. A. Lübbeg, Kassenärzten, Kinderklinik Uckermark Schwedt
Dr. S. Martin, Orthopäde, Annastift, Hannover
Dr. J. Meissner, Orthopäde, Steinfurt-Borghorst
K. Rösassen-Basse, Krankengymnastin, Achterwehr
Dr. R. Scheunemann Orthopäde Hamburg
R. Schilk Orthopädie-Techniker, Kiel
Dr. B. Schulz-Gebhard, Orthopäde, Flensburg
Dr. A. Orthopädin Stellv. Landesbeauftragte für Behinderte Hamburg
Dr. A. Steuert, Sozialmedizinerin, MDK-Schleswig-Holstein, Lübeck
Dr. A. Wolff, Orthopäde, Hamburg
Auf Einladung von Dr. Kemlein nahmen an dem Symposion am 29. April 1998 in Heikendorf 26 Personen teil (Ärzte, Orthopädietechniker, Krankengymnastinnen und zwei Vertreter des MDK-SH) Ziel des Symposions war es, einen Konsens über die Qualitätsmerkmale des therapeutischen Orthesensystems nach NANCY HYLTON zu formulieren Anlass für die Einladung waren häufig festgestellte Qualitätsmängel bei der Herstellung der Orthesen. Der zunehmende Preiswettbewerb mit Dumping-Preisen von Billiganbietern die nachweislich über keine ausreichende Fachkompetenz verfügen, und eine übermäßige Ausweitung der Indikation drohen den Wert dieses hochsensiblen therapeutischen Systems zu diskreditieren. Dr. Kemlein forderte deshalb die Teilnehmer zu Beginn auf, gemeinsam eine Indikationsliste zu erarbeiten., Qualitätskriterien für die Herstellung der entrissen und ihrer technischen Details zu formulieren sowie Qualitätsmerkmale zur Beurteilung der fertiggestellten Orthese festzulegen. Am Ende der eintägigen Veranstaltung konnte die Zielvorgabe in einem gemeinsam formulierten Protokoll erfüllt werden.
[...]
Nach der Diskussion der Vorträge und der technischen Demonstration durch die Teilnehmer wurden folgende Indikationen zur Versorgung nach dem NANCY-HYLTON-Sytem erarbeitet:
Der Indikation zur Anfertigung einer DAFO/DFO muss eine individuelle Beurteilung durch den verordnenden Arzt und die Krankengymnastin vorausgehen. Als therapeutisches Hilfsmittel muss die Integration der Orthese in das Therapiekonzept gewährleistet sein. Die Indikation kann bei unzureichender Unterstützung und mangelndem Verständnis durch das Umfeld des betroffenen Patienten in Frage gestellt werden.
Pelites sind bei bestimmten Bewegungs- und Haltungsstörungen aufgrund von propriozeptiven Defiziten angezeigt Die Versorgung wird vom Therapeuten durchgeführt (z.B. beim Zehen-spitzengänger und vergleichbaren propriozeptiven Störungen). Pelites eignen sich in vielen Fällen zur Austestung der Wirksamkeit des therapeutischen Systems. Sie sind auch als Vorläufer zur Versorgung mit DAFO/DFO geeignet.
1. Leichte Formen der oben angeführten Formen bei DAFO/DFO und Pelites.
2. Fußfehlformen und Fußfehlhaltungen.
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